Bretagne-Kalender

: Die Rue de Kergariou in Quimper

Um näher bei ihrem Liebsten zu sein, verlässt Dupins Freundin Claire Paris und nimmt in „Bretonischer Stolz“ eine Stelle als Chefärztin in der Kardiologie von Quimper an. Sie zieht in ein hübsches altes Steinhaus in der Rue de Kergariou mitten in der pittoresken, von Fachwerkhäusern und engen Gässchen geprägten Altstadt. Etwas außerhalb der Altstadt liegt am Ufer des Odet die Préfecture du Finistère, Geschäftssitz von Dupins ungeliebtem Chef, Polizeipräsident Locmariaquer.

: An der Pointe du Raz

In „Bretonische Flut“ wanderte Professor Lapointe gerne auf den Küstenwegen an der Pointe du Raz, bevor er brutal aus dem Leben gerissen wird. Auch Kommissar Dupin liebt dieses spektakuläre Felskap und flüchtet in „Bretonisches Vermächtnis“ vor den nervtötenden Renovierungsarbeiten im Kommissariat aus Concarneau ans Kap. Aus der geplanten Einkehr im Relais de la Pointe wird allerdings nichts, da ihn die Pflicht in Form eines aus dem Fenster gestürtzen Arztes zurückbeordert.

: Die Rochers Sculptés bei Rothéneuf

In „Bretonische Spezialitäten“ hat sich die geschützte Rosenseeschwalbe ausgerechntet Lucille Trouins Grundstück als neue Heimat auserkoren. Dupin besichtigt den wertlos gewordenen Grund und klettert bis zu dem auffallenden Kreuz hinunter. Dabei tauchen in einiger Entfernung gruselige Fratzen und Gesichter in den Felsen auf, die, wie ihm später seine Kollegin erklärt, Roches Sculptés von Rothéneuf. Der Abbé Fouré hatte im 19. Jh. an die 300 Skulptuen in die Granitfelsen gemeißelt.