Bretagne-Kalender

: Sauzun auf der Belle-Île

Im Roman „Bretonische Idylle“ ermittelt Dupin auf der Belle Île. Gemeinsam mit Rival übernachtet er im Ferienhaus von Rivals Schwester im malerischen Örtchen Sauzun. Das Restaurant du Phare mit seinen um den Leuchtturm zwischen bunten Fischerboxen gruppierten Tischen bezeichnet Riwal als den schönsten Ort der Insel, während sich Dupin gerne im einheimischen Café Le Tilleul mit Blick über die langgezogene Hafenbucht sein typisches Frühstück, Café und Croissant, genehmigt.

 

: Die Cornouaille bei Port Manec‘h

Im Roman „Bretonische Verhältnisse“ ging Loic Pennec, der Sohn des getöteten Hotelbesitzers aus Pont Aven gerne auf diesem Pfad nahe zweier Flussmündungen spazieren. Eines Tages stürzt er oberhalb des einsamen Plage de Tahiti die steilen Klippen hinab – war es ein Unfall, Suizid oder gar Mord? Zu Beginn des Weges liegt an der Mündung des Aven der kleine Hafenort Port Manec´h, in den es Dupin auf der Suche nach einem verschollenen Originalgemälde von Gauguin verschlägt.

 

: Auf der Halbinsel Sainte-Marguerite

Im Roman „Bretonische Nächte“ wird Inspektor Kadeg auf dem Anwesen seiner kürzlich verstorbenen Tante am Aber Wrac’h angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Seine Cousine Sophie Gautier will derweil auf dem Zöllnerpfad zur Halbinsel Sainte Marguerite spaziert sein. Kadegs Cousin Maxime, Besitzer mehrerer Cidrerien, wohnt auf der Halbinsel, während sich sein Büro 150 Meter entfernt auf der vorgelagerten Privatinsel Cézon befindet, die er bei Ebbe zu Fuß erreichen kann.

 

: An der Rosa Granitküste nahe Trégastel

Im Roman „Bretonisches Leuchten“ wird Kommissar Dupin in einer Gemeinschaftsaktion von seiner Sekretärin Nolwenn, seinem Hausarzt Docteur Garreg und Claire zum Urlaub und striktem Arbeitsverbot in Trégastel an der spektakulären Rosa Granitküste verdonnert. Trotz der atemberaubenden Szenerie mit den riesengroßen bizarr geformten Felsbrocken langweilt sich Dupin entsetzlich, bis eine Frau aus ihrem Hotel verschwindet und die Ereignisse sich überschlagen.

 

: Porz Ar Lan auf der Île d‘Ouessant

Im Roman „Bretonische Flut“ werden sechs Tümmler an einem Strand der Île d’Ouessant gefunden, kläglich verendet in einem illegal ausgeworfenen Treibnetz, wie es der selbsternannte Fischerkönig Charles Morin gerne benutzt. Die getöteten Umweltaktivistinnen Kerkrom und Darot bekämpften vehement Morins Verstöße gegen die Umweltstandards des unter anderem von Delphinen besiedelten Meer-Naturparks Iroise und Morins Missachtung der festgelegten Fangquoten.

 

: Bei Le Stiff auf der Île d‘Ouessant

Im Roman „Bretonische Flut“ wohnt der als Schmugglerpirat bezeichnete Kapitän Vaillant mit seinen drei Kameraden im verschlafenen Le Stiff auf der von lieblicher Heide- und rauer Küstenlandschaft geprägten Île d’Ouessant. Im Roman „Bretonische Sehnsucht“ muss Dupin auf der Insel seinen bislang mystischsten Fall aufklären, er wird von unheimlichen Erscheinungen heimgesucht und verliert allein in einem Boot beinahe sein Leben im sturmgepeitschten Atlantik.

 

: Die Insel Tristan vor Douarnenez

Im Roman „Bretonische Flut“ ist in der ehemaligen Konservenfabrik der sagenumwobenen Île Tristan das wissenschaftliche Institut des Meeres-Naturparks Iroise untergebracht, in dem die getötete Delfinforscherin Darot beschäftigt war. In den schwer zugänglichen Grotten der Insel entdeckt Dupin das legendäre goldene Kreuz der Kathedrale der hier versunkenen Stadt Ys. Als er es jedoch seinen Kollegen zeigen will, ist es schon wieder verschwunden und ward nie wieder gesehen …

 

: Schloss Costaérès vor Ploumanac‘h

Im Roman „Bretonisches Leuchten“ haben Dupin und Claire auf der nur bei Ebbe zu Fuß erreichbaren Granitinsel mit dem berühmten Schloss Costaérès eine äußerst unerfreuliche Begegnung mit dem martialisch auftretenden Schlossherrn Jérôme Chastagner. Eigentlich urlauben die beiden an der Rosa Granitküste, doch der Kommissar hat vom Strandleben genug und ermittelt „heimlich“ im Fall der verschwundenen Madame Durant und deren Verbindung zu Chastagner.

 

: Auf der Glénan-Insel Saint-Nicolas

Im Roman „Bretonische Brandung“ wird das Idyll des karibisch anmutenden Glénan Archipels jäh zerstört, als drei Leichen angespült werden. Auf der Hauptinsel Saint Nicolas richtet Dupin in der rustikalen Bar Le Quatre Vents, einem ehemaligen Bootshaus direkt am Anleger, seine Kommandozentrale ein. Die Tauchschule nebenan wird im Roman von der Weltmeisterin im Freediving geleitet, deren Passion die Schatzsuche in den unzähligen Schiffswracks am Grund des Meeres ist.

 

: Einschiffung zur Île de Sein nahe Audierne

Im Roman „Bretonische Flut“ ermitteln Dupin und seine Kollegen auf der Île de Sein im Fall zweier getöteter Umweltaktivistinnen. Bei stürmischen Wetter stechen Dupin und Rival vom Fähranleger Sainte Evette bei Audierne mit der Enez Sun III in See, um nach einem für den seekranken Kommissar einstündigen Horrortrip die rettende Insel zu erreichen. Der sturmerprobte Rival versucht, ihn derweil wenig erfolgreich mit allerei lustigen Anekdoten von seiner Misere abzulenken.

 

: Am Plage Coat-Pin in Concarneau

In „Bretonische Geheimnisse“ ziehen Dupin und Claire zusammen in ein traumhaftes Haus inmitten eines mit riesigen Hortensienbüschen bestanden Gartens in bester Lage an der Corniche in Concarneau. Sie gehen oft nächtens an dem direkt vor der Haustür gelegenen kleinen Plage Coat-Pin zum Schwimmen. In „Bretonische Idylle“ wird Dupin morgens beim Schwimmen immer von einer Robbe begleitet, die ihn nach seiner mehrtägigen Abwesenheit schon sehnsüchtig erwartet.

 

: Trévignon, vor der Bar Le Noroît

In „Bretonisches Vermächtnis“ erklärt Dupin die Bar Le Noroît in Trévignon, zu einer seiner Lieblingskneipen, weil er dort von Anfang an als Mensch und nicht als „Pariser“ gesehen wurde. Die Bar in dem winzigen Örtchen, scheinbar am Ende der Welt, ist äußerlich unspektakulär, bietet aber einen unverstellten Blick auf den Atlantik. Von dort ist es nicht weit zu den in „Bretonischer Flut“ vom Sandraub bedrohten wilden Stränden Plage de Kerouini und Plage de Pendruc.